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Gleichstellungsbüro der Stadt Göttingen
Hiroshimaplatz 1-4
37083 Göttingen
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Am 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*- und Asexuellen-Feindlichkeit.
Anlässlich dieses Tages, der mittlerweile in über 130 Ländern gefeiert wird, bekennen Stadt und Landkreis Göttingen Flagge: das zeigen die Regenbogenfahnen vor dem Neuen Rathaus und dem Göttinger Kreishaus.
Die Regenbogenfahne ist seit den 1970er Jahren das Symbol der lesbisch, schwulen, bi, trans*, inter* und queeren („LSBTIQ*“) Bewegung. Landkreis und Stadt Göttingen setzen mit der Flagge ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.
Das Thema beschäftigt die Verwaltung auch über den IDAHOBITA* hinaus: Schon vor einigen Jahren haben der Landkreis und die Stadt Göttingen die Charta der Vielfalt unterzeichnet und damit die konkrete Absicht erklärt, Vielfalt in ihren Dimensionen Lebensalter, Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Behinderung, ethnische Zugehörigkeit und Herkunft, Religion und Weltanschauung, sowie soziale Herkunft – mit Offenheit und Wertschätzung zu begrüßen.
Sowohl nach außen als auch innen setzen Landkreis und Stadt Göttingen deutliche Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Die Regenbogenbank am Kornmarkt und das Installieren von queeren Ampeln sind beispielhafte Aktionen der Stadt Göttingen. Aber auch die Sensibilisierung von Mitarbeitenden ist der Stadt und dem Landkreis Göttingen ein Anliegen. So werden für Mitarbeitende und insbesondere Führungskräfte regelmäßig Fortbildungen zu unbewussten Vorurteilen und Antidiskriminierung angeboten.
Auch in diesem Jahr gibt es anlässlich des IDAHOBITA*s wieder eine Fortbildung für interessierte Mitarbeitende des Landkreises und der Stadt Göttingen.
Gemeinsam widmen sich Stadt und Landkreis außerdem seit 2023 aktiv der Antidiskriminierungsarbeit vor Ort, derzeit mit dem Projekt „Vielfalt sichert Zukunft – Chancengleichheit als Investment für Wirtschaft und Gesellschaft in der Region Göttingen“. Das Projekt ist eine Kooperation der Stadt Göttingen, des Landkreises Göttingen und des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB). Es wird unterstützt von der Zukunftsregion Südniedersachsen und über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) finanziert. Ziel des ist es, für Diskriminierung am Arbeitsplatz zu sensibilisieren und Antidiskriminierungsarbeit strukturell in den Betrieben zu verankern, damit Vielfalt langfristig als Stärke erlebbar wird.